Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Unsere pädagogische Arbeit ist stark geprägt von der Struktur der Montessori-Pädagogik und der künstlerischen Freiheit der Waldorferziehung um den Kindern eine liebevolle Umgebung zu bieten, in der sie sowohl eigenständig wachsen als auch gemeinschaftlich und fantasievoll die Welt entdecken können.

 Es ist uns wichtig jedes Kind in seiner Einzigartigkeit zu unterstützen. Wir sehen uns weniger in der Position die Kinder zu erziehen, vielmehr möchten wir den Kindern ein gutes Vorbild sein und Ihnen die Möglichkeit geben sich frei zu entwickeln, Interessen nachzugehen, von anderen zu lernen und Ideen auszuprobieren. Ganz nach dem Motto von Maria Montessori: „Hilf mir es selbst zu tun“. Jedes Kind hat andere Bedürfnisse. Da wir mit einer kleinen Gruppe arbeiten, haben wir die Möglichkeit auf die Bedürfnisse Einzelner eingehen zu können.

Struktur und eine klare Leitlinie darf dabei nicht fehlen. Kinder brauchen halt. Sie brauchen jemanden an ihrer Seite, der sich um die Rahmenbedingungen kümmert, damit sie sich frei entfalten können. Das möchten wir für die Kinder übernehmen.

Damit Kinder wirklich an ihren Herausforderungen wachsen können, nehmen wir uns bewusst zurück. Unsere Aufgabe ist es nicht, vorzugeben, was zu tun ist, sondern eine vorbereitende, sichere Umgebung zu schaffen, die zur Entdeckung einlädt. Wir halten uns im Hintergrund, beobachten aufmerksam und schenken Sicherheit durch unsere Präsenz. Wir greifen nicht ein, bevor es nötig ist. Wenn ein Kind Hilfe benötigt, stehen wir beratend zur Seite- wir geben keine fertigen Lösungen vor, sondern bieten Impulse, damit das Kind den nächsten Schritt aus eigener Kraft schaffen kann und so sein Selbstwertgefühl stärkt.

Zu unseren Aufgaben zählen wir genauso die Wertevermittlung. Das heißt, wir möchten den Kindern helfen sozialen Umgang zu erlernen und zu pflegen, sich in eine Gruppe einzufinden und Konflikte konstruktiv zu lösen, die auftreten, wenn Kinder miteinander spielen. Damit jedes Kind Möglichkeiten hat sich zu entwickeln, braucht es natürlich auch gewisse Regeln, an die sich jeder halten muss, wie zum Beispiel: es wird normal miteinander geredet, es wird nicht geschlagen, getreten oder gebissen. Wir sagen „bitte“ und „danke“. Wir werfen unseren Müll nicht einfach weg, dieser kommt in den Mülleimer. Wenn wir etwas gespielt haben, räumen wir es wieder auf, damit wieder Platz ist für etwas Neues. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Vor allem ist es uns wichtig, viel und täglich und bei jedem Wetter mit den Kindern nach draußen zu gehen. Es macht uns und den Kindern nicht nur Spaß, es weckt Lebensgeister, schult alle Sinne. Die Kinder brauchen Bewegung und haben draußen alle Möglichkeiten dafür. Außerdem stärkt es das Immunsystem und hilft beim Stressabbau, sodass in der Gruppe weniger Streitigkeiten auftreten. Dazu kommt auch, dass wir draußen Sachen lernen können, die zwar auch in Büchern stehen aber so besser aufgefasst werden können, wie zum Beispiel einkaufen gehen (verschiedenes Obst und Gemüse kennen lernen), Tiere besuchen und kennen lernen/beobachten, wie ich mich im Straßenverkehr verhalten muss und ähnliches. Wie Konfuzius schon sagte: „Sage es mir und ich vergesse, zeige es mir und ich werde mich erinnern, lass es mich tun und ich behalte es.“