Die Eingewöhnung/der Abschied

Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns an dem „Partizipatorischen Modell“. Eine enge Bezugsperson, meistens die Mutter/der Vater bleibt am Anfang dabei. Nach und nach werden wir dem Kind Spielangebote machen, ihm beim an- und ausziehen helfen, das Essen anbieten und uns immer mehr das Vertrauen des Kindes erarbeiten. In dieser Zeit haben wir die Möglichkeit das Kind etwas kennen zu lernen und das Kind wird immer vertrauter mit uns und der Gruppe.

Außerdem kann die Bezugsperson uns etwas kennen lernen und sehen wie wir mit den Kindern umgehen. Nach durchschnittlich 3-4 Tagen wird es eine erste Trennung geben, je nach Kind sind das 5 Minuten oder auch 1 Stunde. Wobei die Bezugsperson immer in der Nähe bleibt, damit das Kind lernt, dass die Bezugsperson immer da sein wird, falls das Kind nach ihr verlangt und sich nicht beruhigen lässt.

 Je nach Kind liegt die Eingewöhnungszeit bei 3 bis 6 Wochen. In seltenen Fällen auch mal länger.

Der Start in die Betreuung ist eine Zeit des Umbruchs, auch für den Körper. Da das kindliche Immunsystem noch lernt, sind Infekte in dieser Phase keine „Störung“ des Ablaufes, sondern eine natürliche Reaktion, also völlig normal und sogar notwendig. Daher empfehlen wir die Zeit der Eingewöhnung großzügig zu planen.

Beim Abschied oder auch ausgewöhnen werden wir mit den Kindern bewusst darüber sprechen, dass sie bald nicht mehr zu uns kommen werden, dass sie womöglich bald in den Kindergarten gehen oder wegziehen. Zum Abschied wird an einem der letzten Tage ein besonderer Ausflug gemacht und das Kind bekommt ein kleines Erinnerungsgeschenk von uns und den Kindern